Mittwoch, 4. September 2013

Autorenlesung mit Renée Holler

25. September 2013 15:00

Der verräterische Pilger – ein Ratekrimi aus dem mittelalterlichen Rothenburg

in der Stadtbücherei Rothenburg.
Die Autorin stellt ihren Ratekrimi aus der Reihe „Tatort Geschichte“ vor, der in Rothenburg spielt!

Eintritt 3,00 Euro


Ort: Stadtbücherei

Klingengasse 
Rothenburg ob der Tauber
09861 / 933870
Veranstalter: Stadtbücherei

Klingengasse
Rothenburg ob der Tauber
09861 / 933870




Sonntag, 7. Juli 2013

Salamander Club

Perlensalamander zum Selbermachen


Anleitung:


Dazu braucht man 34 grüne Perlen,25 blaue Perlen (oder Farben nach Wahl), Faden, Schnur oder Seidenband. Je größer die Perlen, je länger muss der Faden sein. Bei 5mm großen Perlen braucht man etwa 1.50 m. 










Der fertige Salamander









Mittwoch, 12. Juni 2013

Magische Bücher – Vom Mittelalter bis Mittelerde



Fans von Fantasy-Literatur, die dieses Jahr nach England reisen, sollten auf keinen Fall versäumen einen Abstecher nach Oxford zu machen. Eine neue Ausstellung in der Bodleian Library zeigt dort die Werke von Autoren, die von dieser magischen Stadt inspiriert wurden und die hier leben oder lebten  – unter anderen CS Lewis (Die Chroniken von Narnia), JRR Tolkien (Hobbit/Herr der Ringe), Philip Pullman (Der goldene Kompass), Susan Cooper und Alan Garner. Außer den Manuskripten gibt es hier die wunderbaren Originalzeichnungen zu Tolkiens Hobbit und Herr der Ringe, sowie eine Landkarte von Narnia zu sehen. Daneben kann man wertvolle Schätze der Bibliothek bewundern von denen die Werke der Autoren sicher inspiriert wurden:  Handschriften und Bücher über Zauberpraktiken, Mythen und Legenden. Die kleine Ausstellung befindet sich in einem Seitenraum der Bodleian Library, der durch den Hof zugänglich ist. Harry Potter Fans erhalten einen zusätzlichen Bonus: Sie können anschließend den Hauptbau der Bibliothek besuchen in dem Szenen zu Harry-Potter-Filmen gedreht wurden.

23 May 2013 — 27 October 2013

Öffnungszeiten:

Montag bis Freitag von 9.00 Uhr bis 17.00 Uhr
Samstag von 9.00 Uhr bis 04.30 Uhr
Sonntag 11.00 Uhr bis 17.00 Uhr





Sonntag, 2. Juni 2013

Schauplatz London


Auf Spuren von Alyss und Jack


Mein Abenteuerroman Das Geheimnis des goldenen Salamanders spielt im London des 17. Jahrhunderts, vor allem im Stadtteil Southwark am Südufer der Themse. Aber Alyss und Jack, die Protagonisten des Romans, würden sich im heutigen London nur schwer zurechtfinden. Die Stadt die sie kannten hat sich verändert. Bauten wurden abgerissen, vom großen Feuer 1666 zerstört oder modernisiert – bis auf den Fluss. Die Themse ist standhaft geblieben und fließt immer noch durch London Richtung Meer.

Der Trailer Schauplatz London verfolgt die Spuren von Alyss und Jack aus Das Geheimnis des goldenen Salamanders durch die moderne Stadt.







Donnerstag, 30. Mai 2013

Gastblogger: Literaturen - Ein Streifzug durch die Welt der Literatur und Kultur



Die Kleinsten werden die Größten sein


Buchturm
Wir lieben sie. Die kleinen, charmanten Buchläden, die zum Verweilen einladen. Wir lieben den Geruch und den Hauch Nostalgie, die bisweilen etwas kauzigen, aber kompetenten Buchhändler, die sie bewohnen. Die meisten von uns besuchen solche Buchhandlungen gern und regelmäßig wird von Branchenkennern ihr Untergang prophezeit. Sie hätten keine Chance gegen amazon, gegen große Unternehmen, der Zug sei abgefahren, es sei denn, sie schafften es noch, aufzuspringen. Ich habe mir nun Folgendes überlegt: Ich möchte eine Reihe mit dem Namen ,Die Kleinsten werden die Größten sein‘ ins Leben rufen. In loser Folge möchte ich kleine (inhabergeführte) Buchhandlungen aus ganz Deutschland (vielleicht auch Österreich & Schweiz?) vorstellen und ihnen damit eine Plattform geben. Ein bisschen inspiriert ist das von der Klappentexterin, die auf ihrer Seite auch die Adressen solcher Buchhandlungen sammelt. Ich möchte den Buchhandlungen einen Artikel widmen. Ich hätte gern Fotos, Geschichten und Anekdoten rund um die Kleinen. Dazu brauche ich aber natürlich eure Hilfe, ich kann ja nicht in ganz Deutschland gleichzeitig präsent sein. Logisch. Kennt ihr eine kleine Buchhandlung, in die ihr liebend gern geht? Arbeitet ihr gar in einer? Gehört euch eine? Dann schreibt mir eine E-Mail, macht Fotos, werdet kreativ und erzählt, was an dieser/eurer Buchhandlung so besonders ist. Bedingung ist nur: Sie darf keiner Kette angehören, klein, unabhängig und inhabergeführt muss sie sein. E-Mails gehen an
literatourismus@gmx.de
Das Teilen und Verbreiten dieser Aktion ist ausdrücklich erwünscht!





Mittwoch, 29. Mai 2013

Verbrecherjagd am Mount Everest – Leseprobe


Illustration: Yousun Koh

Notfall

„Alle Flüge Richtung Lukla werden bis auf Weiteres wegen schlechter Wetterbedingungen einge- stellt“, ertönte eine blecherne Stimme aus dem Lautsprecher. „Achten Sie auf weitere Durchsagen.“
Pemba traute seinen Ohren nicht. Da hätte er doch glatt länger im Bett bleiben können, statt noch vor Sonnenaufgang zum Flughafen zu hetzen, um ja seinen Flug nicht zu verpassen. Er sah sich nach einem Sitzplatz um, doch alle Bänke waren mit schläfrigen Fluggästen besetzt. Also hockte er sich auf den Boden, zog eine zerdrückte Packung Kekse aus seiner Hosentasche und steckte sich hungrig eine Handvoll Krümel in den Mund. Vor lauter Hektik war ihm heute früh nicht einmal Zeit zum Frühstücken geblieben. Während er die Kekse verschlang, begann er zu grübeln. Seit er gestern aus dem Englischunterricht ins Direktorat gerufen worden war, versuchte er sich immer wieder zu erklären, warum er so plötzlich nach Hause sollte. Pemba ging in Kathmandu ins Internat und besuchte seine Familie in Namche Bazar nur in den Ferien. Doch die nächsten Ferien im Dezember waren noch wochenlang entfernt. Was war passiert?


Hier geht's weiter zur kostenlosen Leseprobe



Renée Holler Tatort Erde
» Verbrecherjagd am Mount Everest « 
Ein Ratekrimi aus Nepal 
Illustrationen von Yousun Koh 
ab 10,  ISBN 978-3-7855-6618-3
7,90 € (D) 
 8,20 € (A)  
                                                                                            


Erhältlich in jeder guten Buchhandlung



Dienstag, 28. Mai 2013

Mount Everest Erstbesteigung


29. Mai 1953. Der Neuseeländer Edmund Hillary und sein nepalesischer Bergführer Tenzing Norgay klettern mit letzter Kraft eine schneebedeckte Kuppe hoch. Noch ein Schritt und sie haben es geschafft. Um 11 Uhr 30 stehen die beiden Männer auf dem Gipfel. Der Himmel ist tiefblau, die Sonne scheint. Eis, Schnee, Kälte und Erschöpfung zum Trotz, haben sie den höchsten Berg der Erde bezwungen. Nirgendwo zuvor waren Menschen dem Himmel so nah.

Zum Jubiläum der Erstbesteigung:
 ein spannender Ratekrimi für junge Leser:





Verbrecherjagd am Mount Everest

Ein Ratekrimi aus Nepal von Renée Holler

Das Sherpamädchen Lhapka steckt in Schwierigkeiten. Sie nimmt an einer Himalaja-Besteigung teil und entdeckt, dass die ausländischen Expeditionsteilnehmer alles andere als Bergsteigen im Sinn haben: Sie sind bewaffnet und planen illegale Geschäfte. Heimlich benachrichtigt Lhapka ihren Bruder Pemba. Der nimmt, begleitet von zwei Freunden, sofort die Verfolgung der Trekkinggruppe auf. Ob sie es schaffen, den Vorsprung einzuholen?

ISBN-13: 978-3785566183
Loewe Verlag, 119 Seiten, Euro 7,90

Erhältlich in allen guten Buchhandlungen.

Schreibversuche


Vor vielen, vielen Jahren, als ich anfing Schulhefte mit Geschichten zu füllen, dachte ich mir einen Kinderkrimi aus, der in der Römerzeit spielt. Er handelt von vier Freunden, die einem gefährlichen Verbrecher jagen und sich dadurch in große Gefahr begeben. Jahre später schrieb ich ähnliche Krimis für die Reihe Tatort Geschichte.

Das Originalmanuskript meines ersten Krimis Der Mann mit den drei Fingern liegt heute, zusammen mit anderen Schreibversuchen, in einer Kiste auf dem Dachboden. Hier ist eine exclusive Abbildung des von mir illustrierten Covers und einer Beispiel-Seite. Krimis und Abenteuerromane schreibe ich noch heute, das Illustrieren überlasse ich lieber talentierten Künstlern wie Bernd Lehman und Hauke Kock.











Sonntag, 26. Mai 2013

Lesung mit Renée Holler


AUTORIN ZUM ANFASSEN


Ich komme gerne zu Lesungen nach Deutschland. Dabei verrate ich, wie ich die Ideen für meine Bücher entwickle, den historischen Hintergrund erforsche, mir die Handlung ausdenke, den Text verfasse und wie sich alles schließlich in ein fertiges Buch verwandelt.

In der abwechslungsreichen Lesung erfahren die jungen Zuhörer nicht nur vieles über den Beruf eines Schriftstellers, sondern sollen gleichzeitig ermuntert werden, sich selbst Geschichten auszudenken. Nach der Präsentation lese ich aus meinem neuen Abenteuerroman Das Geheimnis des goldenen Salamanders oder wahlweise aus einem meiner Tatort Krimis vor.



Programm:     Lesung mit PowerPoint-Präsentation und Fragerunde.
                        Für die Lesung wird ein Beamer benötigt.

Dauer:            60 bis 90 Minuten

Honorar:        nach Vereinbarung

Zielgruppe:    Kinder ab 9 Jahren, maximal 60 Zuhörer


Sollten Sie an einer Lesung interessiert sein, mailen Sie mir bitte.



Samstag, 25. Mai 2013

Renée Holler Schreibwerkstatt 8


Schreiben und Überarbeiten


Der Schauplatz und die Figuren sind entwickelt, der Plot ist ausgedacht. Jetzt kann es endlich mit dem Schreiben losgehen. Früher füllte ich ein Schulheft nach dem anderen mit meinen Geschichten, später benutzte ich eine alte Schreibmaschine und heute sitze ich wochenlang am Computer. Ich tippe, tippe, tippe von früh bis spät, solange bis ich auf der letzten Seite angelangt bin. Das Manuskript ist fertig!

Doch der Eindruck trügt. Das Manuskript mag optisch abgeschlossen sein, vollendet ist es noch lange nicht. Im Gegenteil, jetzt geht die Arbeit erst so richtig los, denn ich muss den Text überarbeiten. Dabei suche ich jede Zeile nach Rechtschreibfehlern und Tippfehlern durch, die sich heimlich eingeschlichen haben, bei Sätzen versuche ich die besten stilistischen Ausdrücke zu finden und überprüfe, ob der Textfluss und alle Fakten stimmig sind. Manche Textpassagen werden gestrichen, andere neu geschrieben. Erst wenn alles passt und ich zufrieden bin, ist das Manuskript tatsächlich fertig und kann in den Verlag geschickt werden.






Mittwoch, 22. Mai 2013

Renée Holler Schreibwerkstatt 7


Die Pinnwand


Eine Pinnwand oder Magnettafel eignet sich hervorragend um Ideen auf visuelle Art zu sammeln. Über meinem Schreibtisch hängt eine solche Tafel. Bevor ich ein neues Projekt beginne ist sie weiß und leer. Wochen später, wenn ich den Handlungsentwurf konzipiert habe, schaut sie wie ein Regenbogen aus. Da kleben bunte Zettel voller Gedankenblitze, Notizen zum Plot, Diagramme, Abbildungen von Gegenständen, Orten und Personen, Zeitungsausschnitte, Landkarten und Stadtpläne. Das heißt alles, was ich zu einem Thema finden kann, wurde hier praktisch unter einem Dach zusammengebracht. Und wenn meine Notizbücher dann genauso prall voll wie die Pinnwand sind, ist es soweit: Ich kann mit dem Schreiben beginnen. Die bunte Zettelsammlung bleibt solange über meinem Schreibtisch hängen bis das Manuskript fertig ist. Erst dann nehme ich sie ab, damit es für das nächste Projekt wieder Tabula Rasa gibt.





Montag, 20. Mai 2013

Freiexemplare




Count down! Noch können sich interessierte Blogger für ein Freiexemplar von 'Das Geheimnis des goldenen Salamanders' auf blogg dein buch bewerben. Allerdings ist Beeilung angesagt, denn die Bewerbungsfrist geht morgen zu Ende.




Renée Holler Schreibwerkstatt 6


Vom Plot zum Exposé


Jedes Buch hat einen Anfang, eine Mitte und ein Ende. Viele Autoren denken darüber nicht viel nach, sondern setzen sich an den Computer und schreiben einfach los. Sie haben eine Idee im Kopf, zunächst jedoch keine Ahnung wohin diese sie führen wird. Andere sind Plotter. Die wollen vor dem Schreiben genau wissen, was wann geschieht und wie die Handlung zusammenhängt. Beide Methoden können zu guten Büchern führen. 

Ich gehöre zu den Plottern. Schon während meiner Recherchen zu 'Das Geheimnis des goldenen Salamanders' hatte ich ständig ein Notizbuch zur Hand in dem ich alle Einfälle zur Handlung aufnotierte. Das Ausdenken des Plots ist jedoch mehr als nur Ideen zu sammeln. Es ist ein eigener Arbeitsschritt, der oft lange dauert. Da muss ich nicht nur im voraus entscheiden mit welchen Konflikten meine Hauptfiguren konfrontiert werden, sondern auch wie alle Handlungsstränge verlaufen und miteinander verflochten werden.

Auch der Spannungsbogen fällt in diese Arbeitsphase. Vor allem in Krimis und Abenteuerbüchern ist es wichtig, Nervenkitzel einzubauen. Dazu stelle ich mir die Handlung in einer Linie vor. Dort wo es spannend wird steigt die Linie steil an und wenn ich meinen Charakteren eine Verschnaufpause gönne, flaut sie ab.

Gleichzeitig beschreibe ich in kurzen Sätzen was in den einzelnen Kapiteln geschehen soll und was die Grundidee des Buches ist. Zusammen mit den Charakterstudien entsteht daraus das Exposé. Wenn alles stimmig ist lege ich dies meiner Agentin oder dem Verlag vor. Für mich selbst stellt es eine Art Plan dar, dem ich später, beim Schreiben des Textes, folgen kann. Das ist eine große Hilfe, auch wenn ich mich nicht immer strikt an diesen Handlungsaufriss halte. Platz für neue Ideen ist immer da.



Samstag, 18. Mai 2013

Renée Holler Schreibwerkstatt 5


Mehr Recherchen und mehr Fakten


Pocahontas in London


Gleich nach Gründung der Kolonien, Ende des 16. Jahrhundert, wurden Eingeborene aus Virginia als exotische Kostbarkeiten nach Europa gebracht. Die berühmteste Besucherin aus der Neuen Welt war Pocahontas. Die indianische Prinzessin, durch Walt Disneys Zeichentrickfilm weltberühmt gemacht, segelte 1616 zusammen mit ihrem Mann John Rolfe nach London. Sie war nicht die einzige ihres Stammes, die sich auf die lange Reise begab, denn, wie es sich für eine junge Frau ihres Standes gehörte, wurde sie von einem Gefolge von mehr als 10 Männern und Frauen begleitet. 

Pocahontas wurde in England als Botschafterin ihres Vaters am Königshof empfangen. Ihre Heimat sah sie nie wieder. Schon fast ein Jahr später, kurz nach dem Antritt ihrer Rückreise nach Virginia, verstarb sie noch bevor ihr Schiff den Ozean erreichte. Statt in die Neue Welt zurück zu segeln wurde sie in Gravesend bei London begraben. Ihr Mann und nur ein paar ihrer indianischen Begleiter kehrten nach Virginia zurück. Die anderen blieben in England. Das Schicksal dieser Menschen hat mich schon immer berührt. Sie hatten nicht nur ihre geliebte Pocahontas verloren, sondern man hatte sie in einem fremden Land zurückgelassen, einsam und verlassen. 

Sassa, der Indianer aus Virginia in „Das Geheimnis des goldenen Salamanders“ ist frei erfunden, nur sein Name stammt aus der Powhatan Sprache (Sassacomuwah bedeutet Schlange). Aber es ist gut möglich, dass tatsächlich einer von Pocahontas Leuten in einer Schaubude landete. Immerhin war es damals Mode Menschen anderer Kulturen auf Jahrmärkten oder im Zirkus als exotische Kuriositäten auszustellen. Wir werden die Antwort nie erfahren.


Eine gute Quelle für Indianer in England war der Titel „Transatlantic Encounters, American Indians in Britain, 1500–1776“, von Alden T. Vaughn.



Donnerstag, 16. Mai 2013

Blogger gesucht!




Die Aktion zu meinem Abenteuerroman "Das Geheimnis des goldenen Salamanders" auf blogg dein buch läuft noch bis zum 21. 5. 2013. Wer ein Freiexemplar will, kann sich auf blogg dein buch bewerben. Allerdings müsst ihr euch beeilen, denn es sind nur noch wenige Bücher verfügbar.

                                                Zur Bewerbung geht's hier

Mittwoch, 15. Mai 2013

Renée Holler Schreibwerkstatt 4


Recherchen: Historische Fakten und Ideen


Recherchen, Recherchen und mehr Recherchen. Vor allem wenn ein Buch, wie der Abenteuerroman „Das Geheimnis des goldenen Salamanders“, in einer anderen Zeit spielt, will ich so viel wie möglich über die Epoche, den Alltag und die Menschen von damals herausfinden. Diese intensiven Nachforschungen bereiten mir großes Vergnügen und regen mich oft zu neuen Figuren und Themen an. Hier ein Beispiel, wie mir die Idee zu Moll und ihrer Bande kam.

Molls Bande


Jack, der Held von „Das Geheimnis des goldenen Salamanders“, wohnt zusammen mit seiner Bande in Molls Dachstube. Dort werden die Kinder von der schrulligen Frau zu Meisterdieben ausgebildet. 

Schulen für Diebe wie die von Moll waren früher in London nichts Ungewöhnliches. Taschendiebstahl war für obdachlose Waisen oft der einzige Weg zu überleben. Aber selbst das Klauen will gelernt sein und wer nicht im Gefängnis landen wollte musste erst trainieren. Erfahrene Lehrmeister fanden sich häufig unter geschäftstüchtigen Gaunern. Sie unterwiesen ihre Schüler im Diebeshandwerk um sie danach für sich selbst auf die Straße zu schicken. Als Gegenleistung für das erbeutete Diebesgut erhielten die Kinder Unterkunft und Verpflegung. 

Charles Dicken beschreibt eine Diebesschule in „Oliver Twist“, doch solche Institutionen existierten lange bevor Dickens Fagin und seine Bande erschuf. Erstmals werden sie 1585 erwähnt, als ein Mr. Wotton in den Hinterräumen einer Schenke Waisen zu Meisterdieben ausbildete. Seine künftigen Diebe benutzten eine Klingelpuppe zum Trainieren und erst wer diese lautlos bestehlen konnte, begann sein Handwerk in den Straßen der Stadt auszuüben.

Die echte Moll


Als ich dabei war, mir einen Meisterdieb für das „Das Geheimnis des goldenen Salamanders“ auszudenken, stieß ich bei meinen Recherchen auf Mary Frith. Die Kriminelle (1584–1659) war Tochter eines Schuhmachers, die später unter dem Namen Moll Cutpurse (Moll Beutelschneider) bekannt wurde. Wie Moll in meinem Abenteuerroman trug auch die echte Moll stets Männerkleidung und rauchte eine Pfeife. Neben vielen anderen Tätigkeiten war Mary Hehlerin, die Diebesgut in ihrem Pfandhaus verkaufte. Ob sie wie die Moll aus „Das Geheimnis des goldenen Salamanders“ auch junge Diebe ausbildete und ob sie ein Äffchen namens Orlando besaß ist nicht überliefert. Doch da kam meine Fantasie ins Spiel.

Hier ist eine Originalabbildung der echten Moll aus dem 17. Jahrhundert.



Montag, 13. Mai 2013

Leserunde zu "Das Geheimnis des goldenen Salamanders" von Renée Holler


Bekanntgabe der Testleser


Das Warten hat ein Ende...

Es ist so weit! Unsere Zauberfee hat die Namen der glücklichen Gewinner des Freiexemplars von Renée Hollers „Das Geheimnis des goldenen Salamanders“ gezogen. Auch wenn ihr nicht unter den Gewinnern seid, freuen wir uns, wenn ihr euch an der Leserunde beteiligt!
Mit dabei sind:
1.lexxi2k
2.Buechermaus96
3.Conny1186
4.Vicky209
5.Ramonzel
6.Lilixta
7.Bookmarble
8. DieFlammende
9. jackdeck
10. Taluzi
11. IraWira
12. Cysiay
13. britta70
14. BlackClover
15. chatty68
16. Celle98
17. Lesefieber
18. Nachas
19. Leselady
20. GetReady
Bitte schickt uns eine e-mail mit eurem Namen, eurer Adresse und eurem lovelybooks-Nickname an: presse@arsedition.de
Wir freuen uns auf die gemeinsame Leserunde und danken allen, die teilgenommen haben!
Euer bloomoon-Team

Sonntag, 12. Mai 2013

Renée Hollers Schreibwerkstatt 3


Recherchen: Die Figuren


Hauptfiguren

Ein gutes Buch braucht starke Helden. Figuren, die von der Seite springen und vor den Augen der Leser lebendig werden. Man muss mit ihnen fühlen, um sie bangen können, mit ihnen lachen und weinen können. Egal, ob die Figuren in meinem Kopf entstehen, oder ob ich mir Ideen zu Personen aus der realen Welt ausleihe, muss ich sie zuerst genau kennenlernen. Nur wenn ich weiß was sie denken und wie sie handeln, kann ich über sie schreiben. Da Alyss, die Heldin von ,Das Geheimnis des goldenen Salamanders‘, viele meiner eigenen Charaktereigenschaften teilt, war das relativ einfach. Die anderen Figuren kennenzulernen war etwas schwieriger. Für Jack entwarf ich dazu eine Charakterskizze. Dabei notierte ich alles was mir über ihn einfiel, von seinen feuerroten Haaren bis zu seinen Träumen und Kindheitserinnerungen. Es dauerte nicht lange und es kam mir vor auch Jack wie einen guten Freund zu kennen.

Gegenspieler

Um Spannung zu schaffen braucht ein Abenteuerroman natürlich Bösewichte, die den Helden das Leben schwer machen und ihnen ständig Steine in den Weg legen. Für diese Figuren gilt natürlich das Gleiche wie für die Hauptfiguren. Ich muss auch sie gut kennen, um genau zu wissen, wie sie in einer Situation reagieren. Um wen es sich dabei in ,Das Geheimnis des goldenen Salamanders‘ handelt verrate ich nicht. Das müsst ihr selbst herausfinden.

Mittwoch, 8. Mai 2013

Noch mehr Freiexemplare!

***BLOGG DEIN BUCH AKTION 'Das Geheimnis des goldenen Salamanders'***

Heute startet die Blogg Dein Buch-Aktion zu Renée Hollers "Das Geheimnis des goldenen Salamanders". Schaut vorbei Blogg Dein Buch vorbei und versucht euer Glück: es warten 20 Freiexemplare auf euch!

http://www.bloggdeinbuch.de/buch/505/

Dienstag, 7. Mai 2013

20 Bücher zu gewinnen!

Nur noch 6 Tage bis zur Leserunde von 'Das Geheimnis des goldenen Salamanders' bei lovelybooks. Beeilt euch mit eurer Bewerbung, damit ihr ein Exemplar gewinnt.

http://www.lovelybooks.de/autor/Ren%C3%A9e-Holler/Das-Geheimnis-des-goldenen-Salamanders-1008322844-t/leserunde/1039691664/

Sonntag, 5. Mai 2013

Renée Hollers Schreibwerkstatt 2


Recherchen: Der Schauplatz


Bevor ich mit dem Schreiben eines Buches anfange, recherchiere ich gewöhnlich ausgiebig. Dazu lese alles, was mir zu einem Thema in die Finger kommt und verbringe lange Stunden online. Wenn möglich besuche ich auch den Schauplatz. „Das Geheimnis des goldenen Salamanders“ war da keine Ausnahme.

Obwohl das Buch im London des frühen 17. Jahrhunderts spielt, ließen Stadtspaziergänge im modernen London die Vergangenheit in meiner Fantasie zum Leben erwecken. Ich wollte die Stadt riechen, die Atmosphäre fühlen. Um herauszufinden, wie es damals jedoch genau dort aussah, musste ich mich auf Bücher verlassen und zeitgenössische Abbildungen und Stadtpläne studieren. Allerdings dauerte es nicht lange, bis ich überzeugt war, dass diese quirlige, lebendige Stadt der ideale Ort für eine spannende Abenteuergeschichte war.

Hier ist ein Originalstadtplan aus jener Zeit von Ralph Agas. Bernd Lehmann, der Illustrator von „Das Geheimnis des goldenen Salamanders“ hat ihn für das Buch ganz wunderbar umgesetzt.


Stadtansichten










Donnerstag, 2. Mai 2013


Leserunde zu "Das Geheimnis des goldenen Salamanders"


Ich werde an einer Leserunde zu „Das Geheimnis des goldenen Salamanders“ bei LovelyBooks teilnehmen und gerne eure Fragen beantworten. 

Der bloomoon Verlag vergibt dazu 20 Leseexemplare. Natürlich könnt ihr auch mitmachen, wenn ihr das Buch bereits besitzt. Um ein Leseexemplar zu erhalten, müsst Ihr bis zum Sonntag, dem 12 Mai auf der LovelyBooks–Seite eure Antwort auf folgende Frage posten:

"Unter welchen Umständen würdet ihr euch als Junge/Mädchen verkleiden? Was würdet ihr dabei empfinden? Fändet ihr das seltsam und wenn ja, warum?"

Hier ist der Link:


Ich bin gespannt auf eure Posts.

Renée Hollers Schreibwerkstatt 1


Die Idee


Es gibt die verschiedensten Methoden ein Buch zu schreiben. Alle haben jedoch eines gemeinsam: am Anfang steht eine Idee.

Bei mir kann das etwas sein, dass ich in der Zeitung gelesen, im Radio gehört oder im Fernsehen gesehen habe. Nicht selten kommen mir auch die besten Gedanken mitten in der Nacht oder ich erwache von einem Traum, der mich inspiriert. Damit ich selbst die winzigsten Funken nicht vergesse, habe ich stets ein Notizbuch zur Hand in dem ich alle meine Ideen aufschreibe. Manche dieser Geistesblitze stellen sich später als uninteressant heraus, andere lassen mich nicht mehr los.

„Das Geheimnis des goldenen Salamanders“ geht auf eine dieser hartnäckigen Ideen zurück. Alles fing mit einem Museumsbesuch im Londoner Museum der Docklands an. In einer Ausstellung über die Neue Welt wurden Kinderfänger erwähnt. Allein das Wort beflügelte meine Fantasie. Das bot sich so richtig für ein spannendes Abenteuer an und ich konnte es kaum erwarten das Thema zu recherchieren.

Dienstag, 30. April 2013

Das Geheimnis des goldenen Salamanders


Mein neuer Abenteuerroman 'Das Geheimnis des goldenen Salamanders' ist jetzt im Handel erhältlich. Es ist ein Buch für Kinder ab 10 und alle, die spannende Abenteuer lieben. Hier ein kleiner Vorgeschmack.